Im Gegensatz zu den benachbarten Gebäuden, bei denen modernere Fassadenverkleidungen zum Einsatz kamen, entschied man sich hier für eine behutsame, denkmalgerechte Sanierung, die das große Gebäude modernisiert und gleichzeitig seinen ursprünglichen architektonischen Charakter bewahrt.
Die Beschaffung von Materialien und die Wiederaufnahme von Herstellungstechniken, die bereits vor über 60 Jahren verwendet wurden, erforderten umfangreiche Recherchen und großen Einsatz. Dank der Entschlossenheit der Eigentümergemeinschaft konnte dieser für das Stadtviertel ungewöhnliche Sanierungsansatz erfolgreich umgesetzt werden.
Die Mosaiksteinchen im Format 3,2 × 3,2 cm und mit einer Stärke von 2 mm wurden aus keramischer Masse und Kaolin hergestellt. Bei der ursprünglichen Errichtung des Gebäudes wurden sie mit äußerster Präzision verlegt, sodass in allen Fassadenfeldern zwischen den Fensteröffnungen ausschließlich vollständige Mosaiksteinchen zum Einsatz kamen.
Teamwork wurde mit der Herstellung neuer Mosaiksteinchen beauftragt, die in Größe, Form und Farbe exakt den Originalen entsprechen.
Dank einer speziell angefertigten Form und der sorgfältigen Auswahl verschiedener Keramikmischungen mit unterschiedlichem Kaolingehalt konnte ein Weißton erzielt werden, der dem ursprünglichen Farbton der bestehenden Mosaikfliesen möglichst genau entspricht.





















